Seit mehr als 30 Jahren sind Pferde neben dem Ingenieurberuf meine große Passion!

Als Reiter (Dressur, Springen, Vielseitigkeit, alle bis M-Niveau), Züchter, Aufzüchter und Ausbilder kenne ich nahezu alle gesundheitlichen Probleme rund ums Pferd.

 

Umso mehr fasziniert mich die Anwendung der Thermografie bei Pferden. Viele Erkrankungen, die durch Tierärzte mit konventionellen Verfahren nur mit großem Aufwand oder zu spät diagnostiziert werden können, sind mit der Thermografie mit vergleichsweise geringem Aufwand in einem frühzeitigen Stadium im heimischen Stall zu lokalisieren.

 

Die großen Vorteile:

  • Das Pferd wird in der gewohnten Umgebung untersucht, ein Transport ist nicht notwendig.
  • Es ist keine Sedierung erforderlich
  • Die Thermografie ist ein passives Untersuchungsverfahren - das Pferd und seine Umgebung werden nicht (unnötig) mit z.B. Röntgenstrahlen belastet
  • Die Thermografie ist vergleichsweise kostengünstig

Anwendungsbereiche:

  • Kiefer und Zähne
  • Knochen, Gelenke und Muskulatur
  • Sehnen, Bänder und Nerven
  • Haut
  • Wirbelsäule
  • Hufe
  • Sattel und Sitz

Einsatzmöglichkeiten:

  • Als berührungsloses und bildgebendes Untersuchungsverfahren
  • Zur Gesundheitskontrolle bei Freizeitpferden (z. B. vor einem Wanderritt), Zucht-, Sport- und Rennpferden (z. B. vor Turnieren oder Pferderennen)
  • Als Kontrolle von Krankheitsverläufen und deren Heilungsprozesse
  • Zur Optimierung von Trainingsabläufen durch frühzeitiges Aufzeigen von Über- und Fehlbelastungen
  • Als Kontrolle der Sattelpassgenauigkeit
  • Als zusätzliche Untersuchung bei Ankaufsuntersuchungen
  • Zur schnellen und kostengünstigen Entdeckung möglicher Manipulationen am Pferd (Einreibungen, Injektionen)

Rückenuntersuchung:  

Thermografie eines Pferdes vor dem Reiten. Es zeigen sich deutliche thermische Auffälligkeiten im Bereich der Brustwirbelsäule.

Darstellung des Wärmebildes als Graustufen-Palette mit Alarmgrenzen, rot dargestellt. Das bedeutet, dass alle Bereiche des Bildes, die eine einstellbare Temperatur überschreiten, rot dargestellt werden. Damit wird das Bild auf das wirklich Wesentliche reduziert, auch wenn es nicht so spektakulär aussieht.

Injektionsstelle - Die Sichtbarkeit im Wärmebild hält länger an als die Wirkung von Substanzen zur Manipulation des Pferdes!

Genauso verhält es sich mit Einreibungen an den Beinen!

Sie möchten ein Pferd kaufen? Lassen Sie es zuvor thermografieren!

Kiefer-/Zähneproblematik

Sattel-Passgenauigkeit:  

Der Sattel liegt im vorderen Bereich viel mehr auf als hinten. Die Auflageflächen links/rechts sind ebenfalls sehr unterschiedlich.

Hier gibt es für den Sattler einiges zu tun.

Besonders deutlich wird dies durch die Bildanalyse am Computer. Die folgenden Bilder zeigen die Bereiche noch deutlicher. Dies ist für den Sattler eine gute Basis zur Anpassung des Sattels.

Darstellung mit der Regenbogen-Palette.

Sattel-Passgenauigkeit - Auswertung mit TwinPix:  

Das Realbild wird mit dem Wärmebild überlagert. Mittels der entsprechend gewählten Temperaturskala lassen sich die Temperatur (=Druck)-Unterschiede quasi direkt "am Objekt" darstellen.

In den folgenden Bildern sind jeweils die Bereiche als Wärmebild dargestellt, die bestimmte Grenztemperaturen überschreiten. In der Regel stelle ich die Bilder in Abstufungen von 1 K (1 K = 1 Kelvin, entspricht der Skala von 1°C) Die Angabe in K erfolgt bei Temperatur-Differenzen, während sich die Angabe °C auf die Temperatur selbst bezieht.

Knochenhaut-Entzündung - Kontrolle des Heilungsverlaufs

Beginnende Sehnenproblematik. Wird das Pferd bereits zu diesem frühen Zeitpunkt geschont, lässt sich ein monatelanger Ausfall infolge einer Sehnenentzündung in der Regel verhindern.

Hufbalance

Hufbalance

Heilungsverlauf nach Griffelbein-OP

Sie haben Interesse und möchten Ihr Pferd mit anderen Augen sehen?

Vereinbaren Sie einen Termin mit mir unter +49 9562 403 59 65 oder nutzen Sie direkt mein Kontaktformular

Kontaktieren Sie mich | Contact me

Ingenieurbüro f. Extrusionstechnik M. Bönig

Reußenberg 21

DE-96279 Weidhausen b. Coburg

Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2017 | Ingenieurbüro für Extrusionstechnik M. Bönig